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Fotos organisieren: So bekommst Du die Bilderflut in den Griff!

Fotos organisieren: So bekommst Du die Bilderflut in den Griff!

Die immer besseren Smartphone-Kameras sind ein Traum für alle großen und kleinen Foto-Liebhaber*innen.  Mit ein paar wenigen Kniffen und etwas „gewusst wie“ können wir heute jederzeit im Alltag wunderbare Schnappschüsse machen, die dann beispielsweise in einem zauberhaften Fotobuch Verwendung finden.

Doch die ständige Möglichkeit, tolle (und manchmal auch nicht so tolle, ist ja noch keine Meisterin vom Himmel gefallen) Fotos zu schießen, hat auch eine Kehrseite. Denn viele von uns versinken geradezu in Bilderfluten und wenn es darum geht, ganz besondere Fotos für das Memospiel oder den nächsten einzigartigen Kalender für Oma und Opa herauszusuchen, lässt die nächste kleine Alltagskrise nicht lange auf sich warten…

Wir im fotoverliebten Team von Kleine Prints kennen das Problem nur zu gut und haben uns daher – ganz uneigennützig, versteht sich – mal ein paar Gedanken zur Lösung des Fotoflutproblems gemacht.

Dabei herausgekommen ist ein simpler und dennoch sehr effektiver Prozess:

Fotos organisieren – so wirst Du der Fotoflut Herr*in

Die „schlechte“ Nachricht vorweg: Falls Du, wie manche bei uns im Team, seit Jahren die Vogel Strauß Taktik angewandt hast – also die wachsenden Fotofluten einfach ignoriert hast, dann wirst Du wahrscheinlich nicht drum herum kommen, einmal etwas Zeit zu investieren, um eine grundsätzliche Ordnung in Deine Bilderflut zu bringen.

Die meisten von uns haben zigtausende Fotos auf Smartphones, Rechnern, in Clouds, auf externen Festplatten und sonstwo herumfliegen.

Erstens: Überlege Dir eine passende Orga-Struktur

Unsere erste Empfehlung lautet: Einmal Augen auf und durch.

Nutze einen Tag, an dem Du wirklich Zeit und Ruhe hast, die Kinder gegebenenfalls ganztägig unterwegs oder betreut sind, um eine Struktur für Deine zukünftige Foto-Organisation aufzusetzen. Wenn Du Dir diesen Zeitluxus nicht erlauben kannst/möchtest, schaufele Dir statt eines ganzen Tages vielleicht ein paar Abende frei.

Es kann einmalig etwas aufwendig sein, das zu tun, aber dafür hast Du es in Zukunft für immer mega einfach und übersichtlich, wenn Du Deiner Struktur einigermaßen zuverlässig folgst und Deine Fotos regelmäßig sortierst (siehe unten).

Lege eine für Dich sinnvolle und praktische Ordner-Struktur an einem Speicherort Deiner Wahl an. Eine naheliegende Strukturierung für Alltagsbilder ist die nach Jahren und Monaten. Also legst Du für jedes Jahr einen Ordner an; und darin nochmal jeweils für jeden Monat einen.

Zusätzlich kannst Du Ordner für besondere „Events“ anlegen, damit Du die entsprechenden Lieblingsbilder immer schnell findest. Also zum Beispiel neben den monatlichen Ordnern im Jahr 2018 noch „Geburtstag Kind 1“, „Urlaub Portugal Juli“, „Weihnachten“, „Lieblingsbilder 2018“ und so weiter.

Sinnvolle Ordnernamen könnten dann beispielsweise 2018_03_Bilder_März für Alltagsbilder aus dem März oder 2018_07_Urlaub_Portugal für die Bilder aus dem Juli-Urlaub sein.

Mit solch einer einfachen Struktur hast Du schon mal eine solide Basis für Deine persönliche Lieblingsfoto-Kartei gelegt.

Und dann geht’s ans Eingemachte: Das Sortieren!

Fotos organisieren: So bekommst Du die Bilderflut in den Griff!Fotos organisieren: So bekommst Du die Bilderflut in den Griff!

Zweitens: Macht es Dich glücklich oder kann es weg?

Im zweiten Schritt sortierst Du all Deine Fotos in die von Dir geschaffene Struktur ein.

All Deine Fotos? Nein, halt stopp, NICHT all Deine Fotos!

Denn ein absolut hilfreicher Slogan auf dem Weg zur Fotosammlung Deines Herzens lautet, wie so oft im Leben: Weniger ist mehr!

Jetzt mal ehrlich: Kein Mensch braucht 30 nahezu identische Bilder vom selben Motiv. Nein, auch Dein Kind wird Dir als Erwachsene*r später nicht dankbar sein, wenn es 1000 Fotos aus seinen ersten zehn Lebenstagen hat.

Setze auf Klasse statt Masse. Wähle aus identischen Motiven jeweils Deine zwei, drei Lieblingsbilder aus und lösch‘ den Rest.

Ja, einfach löschen.

Es ist nicht Dein Kind, das Du da löschst. Es ist nur ein Foto. Beziehungsweise sind es wahrscheinlich hunderte von Fotos, die Du getrost löschen kannst.

Versuche, die Auswahl der Bilder, die Du behältst, relativ schnell und intuitiv zu treffen. Ansonsten ist dieser Prozess zeitlich für die meisten von uns gar nicht machbar. Natürlich kannst Du diesen Schritt auch überspringen und einfach alles ungefiltert in eine für Dich sinnvolle Struktur bringen.

Aber: Wegschmeißen und reduzieren kann ganz schön befreiend sein, also überleg Dir das vielleicht einmal kurz, bevor Du den „Lösch-Schritt“ überspringst.

Drittens: Alles an einem Ort

Nächster Tipp: Wähle einen einzigen Ort, an dem Du all Deine Fotos sammelst. Wie eingangs schon erwähnt, haben viele von uns ihre Fotos an zwei, drei oder noch mehr verschiedenen Speicherplätzen verteilt. Das macht es natürlich nicht gerade einfacher, wenn man mal wieder ein ganz bestimmtes Bild sucht.

Unsere absolute Empfehlung ist eine (beziehungsweise mehrere) externe Festplatte(n), auf der Du immer wieder alle Fotos nach der von Dir gewählten Struktur ordnest und sicherst. Die absoluten Sicherheits-Freaks unter uns sichern ggf. alle Ordner auf zwei verschiedenen Festplatten – für den Fall, dass eine mal den Geist aufgeben sollte.

Oder lieber alles in die Cloud?

Ja, Clouds sind megapraktisch, vor allem, um Fotos und andere Dateien schnell und unkompliziert mit anderen Menschen zu teilen. Aber wenn es darum geht, sich tatsächlich für EIN Speichermedium zu entscheiden, ist eine externe Festplatte für viele Eltern sicherlich die erste Wahl.

Viele von uns zeigen unsere Kinder bewusst nicht oder nicht identifizierbar in sozialen Netzwerken. Das macht auch Sinn. Allerdings wäre es dann nur konsequent, auch nicht ihr ganzes Leben von Geburt bis zum aktuellen Tag in einer Cloud zu sichern. Denn auch die sind logischerweise hackbar. Eine Festplatte, die nur ab und zu für kurze Zeit mit dem PC verbunden ist, ist da wohl eine der sichersten Speicher-Möglichkeiten.

Clouds haben natürlich wie gesagt auch unschlagbare Vorteile. Besonders wenn mehrere Personen in der Familie regelmäßig viele Fotos machen, kann es sinnvoll sein, dass einfach alle ihre Fotos in die entsprechende Struktur in der Cloud einfügen.  Hierbei sollte man vorher allerdings unbedingt die AGB und Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters checken.

Viertens: Regelmäßig löschen und sichern

Wenn Du nun also einmal die Zeit und Mühe investiert und endlich Deine persönliche übersichtliche, praktische Foto-Orgastruktur erstellt hast (yippieh!), tust Du Dir einen Riesengefallen damit, diese auch zu pflegen. Das geht wirklich mega schnell, wenn Du es regelmäßig machst.

Lösche einfach alle paar Tage, jede Woche oder mindestens einmal im Monat Bilder von Deinem Handy/Deiner Kamera. Alle Motive, die Dir nichts bedeuten, oder von denen Du zehn oder zwanzig quasi identische Aufnahmen hast, dürfen ohne großes Überlegen wieder verschwinden.

Um Deine Foto-Ordnung zu perfektionieren, überträgst Du mindestens alle paar Monate die Bilder von Handy und/oder Kamera in Deine perfekte Ordner-Struktur. Alle absoluten Lieblingsbilder kopierst Du dabei direkt auch immer in den entsprechenden Lieblingsbilder-Ordner – so hast Du Deine allerbesten Schnappschüsse immer super schnell auf einen Blick verfügbar!

Für die Pros: Arbeit mit spezieller Software und Tags

Wer es noch eine Spur professioneller möchte, kann mit einer speziellen Fotoverwaltungs-Software arbeiten und seine Fotos gegebenenfalls sogar mit Tags versehen. Das ist dann natürlich noch aufwendiger als das von uns vorgeschlagene Vorgehen, bringt aber auch noch mehr Struktur und vor allem: Die Möglichkeit, nach Tags zu suchen. Mehr dazu kannst Du in diesem Artikel auf pixolum.com erfahren.

Für die meisten, die ihre Fotos „nur“ privat nutzen und organisieren möchten, dürfte unsere beschriebene Herangehensweise ausreichen.

Hast Du noch bessere Tipps? Gerne nehmen wir Deine persönlichen Tipps in diesen Artikel auf. Schreib uns einfach eine Mail an social@kleineprints.de.

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Fotoquellen: Titelbild – Anete Lūsiņa, Bild 2 – Sarandy Westfall, Bild 3 – Joseph Pearson, alle drei via unsplash.com; Bild 4 – Team Kleine Prints

 

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