4 Mama-Bloggerinnen verraten ihre besten Fototipps

 

Kinder fotografieren: 4 Bloggerinnen verraten ihre besten Tipps

Heute kann grundsätzlich jede von uns zuhause schöne Fotos von unseren Kindern, der Familie, unseren neuesten Werken und Co. machen. Allerdings ist Foto nicht gleich Foto und nicht immer gelingt es, die Schönheit des fotografierten Motivs auch wirklich aufs Bild zu transportieren.

Dazu haben wir vier Frauen befragt, die sich definitiv auskennen. Denn allesamt sind erfolgreiche Bloggerinnen, bei denen das Fotografieren zu ihrem täglichen Geschäft gehört. Vorhang auf für ihre besten Foto-Tipps:

Leonie Lutz von Minimenschlein.de

Meine drei liebsten Fototipps für alle, die kein teures Equipment zuhause stehen haben:

1. Ich warte immer gutes Tageslicht ab, falls das möglich ist. Wenn es draußen dunkel oder bewölkt ist oder sogar regnet, ist das Licht auch drinnen nicht gut und die Fotos verlieren ihr Strahlen.

2. Ich fotografere nie mit Oberlicht. Sobald ich ein Bild mache, werden alle Lampen ausgeschaltet. Deckenlicht und sonstige Lampen lassen zumindest meine Bilder gelbstichtig und manchmal auch leicht „matschig“ aussehen. Daher: lieber ohne.

3. Das Schwierigste ist Kinderfotografie. Ein lachendes Kind so abzulichten, dass es nicht unscharf ist, ist gar nicht so einfach. Da muss man dann ein bisschen kreativ werden. Ich sage meiner kleinen Tochter immer mit Augenzwinkern: „Du darfst auf gar keinen Fall lachen, ok?“ Und dann lacht sie natürlich.

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Kinder fotografieren: Tipps von Bloggerinnen wie Leonie Lutz

Kinder fotografieren: 4 Bloggerinnen verraten ihre besten TippsKinder fotografieren: 4 Bloggerinnen verraten ihre besten Tipps

Olivia Asiedu-Poku von FreeFamily.rocks

Obwohl ich selbst lange hauptberuflich als Model gearbeitet habe, jage ich unsere Bilder trotzdem nicht immer erst durch Photoshop. Der Mythos vom perfekten Aussehen fasziniert mich glaub’ ich einfach nicht (mehr) so sehr. Starke Augenringe (auf Bildern ja wirklich oft schlimmer, als tatsächlich) stempel ich mir schon mal via ‚facetune’ weg, wobei ich es in solchen Fällen meist vorziehe, das Foto gar nicht erst zu verwenden. Instagram-Filter, Licht- und Farbeinstellungen nutze ich super gern, das war’s dann aber auch schon.

Klar sind mir ansprechende Fotos, die auch anderen gefallen, wichtig. Wenn’s niemand sehen mag, wird’s schliesslich schwierig in diesem Job. Doch in der Echtheit liegt eben auch eine ganz besondere Schönheit. Ich mag Fotos, die mir etwas sagen. Weniger über den Fotografen, als über die Menschen darauf.

Alle Fotos in gleichem Look und Farbton – mega ästhetisch! Ich hätt’ auch gern so’n Insta-Kunstprojekt, aber is’ nich. Bin ich nich. Kann ich nich.

Mir geht es ohnehin weniger darum, den Leuten was Schönes zu zeigen, als dazu einzuladen, uns kennen zu lernen. Da finde ich gar keinen Stil, dem ich unsere Bilder unterwerfen könnte.

Meine Tipps für ein gutes Kinder- oder Familienfoto:

1. Nur Fotos machen, wenn die Kinder Bock drauf haben! Meine würden sich ansonsten sowieso nach einer Minute verweigern — ihr gutes Recht!

2. Nichts stellen! Ich fotografiere nur in echten Situationen.

3. Vorhande Einstellungsmöglichkeiten auch nutzen! Grundsätzlich steht und fällt es mit der Qualität der Handykamera. Es lohnt sich aber unbedingt, sich mit den Funktionen zu beschäftigen, die das eigene Telefon diesbezüglich so alles hat.

4. Tageslicht vor Blitzlicht! Natürliches Licht erlaubt schlicht die natürlichsten Fotos.

5. Die sichere Nummer für Tage, an denen optisch bei Mama eher wenig geht: Statt frontal einfach nur 3/4 zeigen — geht fast immer.

6. Entspannen! Einfach mal sagen: „Ich habe heute leider kein Foto für Euch!“ Vieles fotografieren hier tatsächlich mein 4- oder 14-jähriger. Der Kleine hält dabei immer für einen Moment einfach drauf und drückt gefühlt 10x den Auslöser. Dabei kommt dann auch, zumindest meistens, wenigstens ein gelungenes Motiv heraus. Muss ja aber auch nicht alles veröffentlicht werden — es gibt durchaus Fotos, die wir uns lieber an die Magnetwand in der Küche hängen…

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Kinder fotografieren: 4 Bloggerinnen verraten ihre besten Tipps

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Marie Zeisler von Little Years

Mein Tipp für tolle Fotos? Ein tolle Kamera. Denn natürlich kann man mit neuen Smartphones auch gute Bilder machen, wenn man allerdings ein anderes Level erreichen will, braucht es doch eine Spiegelreflexkamera. Ich selbst bin gar kein Profi, kann aber mit so einer Kamera easy und unkompliziert wunderbare Bilder machen.

Wobei ich bei Porträts immer darauf achte, auf Augenhöhe zu fotografieren, sonst sehen die Gesichter schnell verzerrt aus. Wichtig ist auch das Licht, klar: Nie gegen die Sonne fotografieren und bei einem hellen Sommertag lieber am frühen Morgen oder idealerweise am frühen Abend Bilder machen. Dann ist das Licht einfach besonders schön. Wenn es zu viel Sonne gibt, gelingen leider die wenigsten Fotos.

Wenn ich doch spontan mit dem iPhone fotografiere, finde ich die Serienbildfunktion ziemlich praktisch: Man hält den Finger einfach länger auf dem Button und die Kamera macht mehrere Bilder hintereinander (zehn pro Sekunde). Bei sich viel bewegenden kleinen Kindern hat man so bessere Chancen, das richtige Bild zu erwischen.

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Kinder fotografieren: Tipps von Bloggerinnen wie Maire Zeisler

Kinder fotografieren: 4 Bloggerinnen verraten ihre besten Tipps

Mareike Opitz von Mutti so yeah

Klar, eine Spiegelreflexkamera ist natürlich unschlagbar. Die beste Kamera ist allerdings immer die, die man gerade zur Hand hat! Und das ist häufig das Smartphone. Aber auch damit lassen sich tolle Bilder schießen. Hier ein paar einfache Tricks dazu:

Vorher unbedingt nochmal die Linse sauber machen (klingt trivial, ist es aber bei Mama-Jackentaschen mit klebrigen Lolliresten, alten Brezenstücken oder Taschentüchern nicht). Den bildwichtigen Teil auf dem Bildschirm antippen, um sicherzustellen, dass er scharf und richtig belichtet ist.

Bei Kindern in Bewegung, etwa beim Schaukeln: ganze Serien schießen (beim iPhone möglich, indem man einfach den Auslöser gedrückt hält) und hinterher die Favoriten auswählen – genau den richtigen Augenblick zu erwischen, ist sonst einfach wahnsinnig schwer.

Und schließlich: eine gute, intuitiv zu bedienende Bildbearbeitungsapp auf’s Handy laden (zum Beispiel Snapseed). Damit lassen sich auch solala-Bilder ganz schnell aufhübschen.

Zum Schluss noch  eine Idee für ein Handyschnappschuss-Familienporträt, für das man einfach Oma / Opa / Nachbar oder sonstigem Besuch kurz das Telefon in die Hand drücken muss: Alle, die auf’s Bild sollen, legen sich sternförmig auf den Boden, Köpfe zueinander, hochschauen. Fotografiert wird dann von oben, mit quadratischem Bildausschnitt (lässt sich bei Smartphones ja vorauswählen), etwa bis zur Brusthöhe. Funktioniert eigentlich immer und sieht nicht so gestellt aus wie die klassische Orgelpfeifen-Formation auf dem Sofa.

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Kinder fotografieren: Tipps von Bloggerinnen wie Mareike Opitz

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