Adieu Chaos: 6 Ideen für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Ordnung im Kinderzimmer: 6 Ideen, die helfen.

Ok, ja, wir wissen es: Der Titel dieses Artikels birgt direkt schon einen Widerspruch in sich. Nämlich die Worte Ordnung und Kinderzimmer in einem Satz.  Und… Adieu Chaos? Das bleibt in den meisten Kinderzimmern wahrscheinlich langfristig auch eher ein Wunschtraum.

Ordentlich aufgeräumte Kinderzimmer sind allgemein eher selten von Dauer, es sei denn, die kleinen Bagaluten sind gerade für ein paar Tage bei Oma und Opa oder anderweitig verreist. Ist ja auch völlig ok, denn unsere Kinder sollen sich austoben und kreativ ausleben dürfen.

Aber ein kleiiines bisschen mehr Ordnung wird man sich ja wohl wünschen dürfen… Und deshalb haben wir Kleine Prints-Gründerin Eva Malawska gebeten, uns ihre besten Tipps für Ordnung im Kinderzimmer verraten.

Bühne frei für Evas sechs Lieblingsideen:

Alles hat seinen Platz

Manchmal ist man ja gerade für die naheliegendsten Dinge im Leben total blind. Deswegen erwähne ich es an dieser Stelle mal ganz ausdrücklich: Um Ordnung im Kinderzimmer halten zu können, ist es extrem hilfreich, überhaupt eine Ordnung zu haben.

Das heißt: Alle Sachen haben ihren festen Platz, an den sie im aufgeräumten Zustand gehören. Das schafft hilfreiche Struktur und macht das Aufräumen für alle leichter. Wenn Euer Kind nicht mehr ganz so klein ist, ist es gut, das Kind in die Festlegung dieser Ordnung mit einzubeziehen.

Offene Regale in erreichbarer Höhe

Die Möbel im Kinderzimmer sollten meiner Erfahrung nach möglichst leicht zugänglich für das Kind sein. So kann der kleine Sonnenschein ganz eigenständig die Sachen hervorkramen, die er/sie gerade haben möchte und sie – zumindest in der Theorie – auch eigenständig wieder wegräumen. Ganz nach dem schönen Montessori-Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Apropos Möbel: Einen schönen Ikea-Hack für’s Kinderzimmer findest Du in diesem Artikel mit meinen liebsten DIY-Ideen.

Aussortieren, verschenken, verkaufen

Kinderzimmer wegen Überfüllung vorübergehend geschlossen? Nein danke, muss nicht sein. Klar ist es schön, dass wir unseren Kindern viel Spielzeug ermöglichen können und viele von uns keinen materiellen Mangel erleiden müssen. Trotzdem (oder gerade deshalb?) gibt es in unserer Gesellschaft irgendwie die Tendenz, die Kinder mit Dingen zu „überfrachten“. Oft haben sie unendlich viel mehr Spielsachen, als sie wirklich gebrauchen können. Und das ist nicht nur unnütz, sondern macht es auch ungleich schwieriger, im Kinderzimmer Ordnung zu halten.

Daher achten wir bei uns zuhause darauf, dass wir immer mal wieder aussortieren und Dinge verschenken oder verkaufen. Nicht nur, aber auch in Lottas Kinderzimmer. Natürlich kommen dabei keine Lieblingsklamotten oder -spielzeuge weg, sondern nur das, was Lotta abgeben mag – was sie einfach nicht mehr so interessiert oder ihr nicht mehr passt.

So sorgen wir bewusst dafür, dass sich nicht unendlich viel Kram und Spielzeug ansammelt. Viele Sachen kann man noch verkaufen und damit Neuanschaffungen zum Teil finanzieren. Oder man spendet/verschenkt die Dinge einfach und macht damit anderen Menschen eine Freude.

Spielzeug durchwechseln

Nicht unbedingt ein Ordnungstipp an sich, aber ich finde es hilfreich, Lottas Spielzeug immer mal wieder „durchzuwechseln“, sprich: Dinge, die sie eine Zeit lang nicht benutzt hat, wegzuräumen und später wieder hervorzuholen. Dann werden die Sachen nämlich plötzlich wieder „interessant“, auch wenn Lotta sie zuvor überhaupt nicht mehr angeguckt hat. So sorgt man auch ohne Massen an Spielzeug immer wieder für Abwechslung und gefühlt neuen Spielspaß! Die Methode hat wahrscheinlich ein Verfallsdatum, aber bis zum Ende der Kita-Zeit scheint sie definitiv ganz gut zu funktionieren.
Ordnung im Kinderzimmer: 6 Ideen, die helfen.Ordnung im Kinderzimmer: 6 Ideen, die helfen.

Unbedingt „Kleinkram-Kisten“ nutzen

Schöne Kisten mit Deckel sind auf jeden Fall ein Top-Tipp für Ordnung im Kinderzimmer, für mich persönlich ein absolutes Muss. Denn in den meisten Kinderzimmern gibt es nun mal einfach viel Kleinkram, viel kleines bzw. kleinteiliges Spielzeug, das sich über die Zeit ansammelt, auch wenn man regelmäßig aussortiert.

Damit der ganze Kleinkram nicht ständig unschön rumfliegt, schafft man am besten ein paar Kisten mit Deckeln an. Die gibt es sowohl aus Kunststoff, aus fester Pappe als auch aus Holz, also ist da auch für jeden Eltern-Geschmack etwas dabei. Und sie lassen das Kinderzimmer auf einen Schlag VIEL ordentlicher aussehen. Solange sie gefüllt sind, versteht sich.

Kuscheltiere aufhängen

Das hört sich erstmal martialisch an, ist es aber gar nicht. Viele Eltern kennen das „Problem“ mit den Kuscheltieren: Ständig bekommen die Kinder welche geschenkt und sie lieben sie alle abgöttisch, keins davon kann weggegeben werden. Absolut verständlich, ich habe meine Kuscheltiere als Kind auch geliebt und es musste ihnen allen immer gut gehen.

Damit man nicht die absoluten Staubfänger-Kolonien auf dem Regal oder in der Kuscheltier-Ecke des Kinderzimmers hat, ist es total hilfreich, die nicht so gaaanz extrem geliebten Kuscheltiere in (Jute-) Beutel zu packen und dann mit Haken an die Wand oder an eine Seite des Schranks zu hängen. Ist gleich viel ordentlicher, weniger staubig und die Kinder können das „Abhängen“ ihrer Kuscheltiere in den „Hängematten“ meist auch gut akzeptieren.

Frischer Wind fürs Kinderzimmer gewünscht?

Wir hoffen, Du kannst etwas Inspiration aus diesen schönen Ideen mitnehmen. Und falls bei Euch doch mal wieder das Chaos herrscht, dürfen wir Dich trösten: Ist überall das Gleiche, haha.

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Ordnung im Kinderzimmer: Spielzeug wie das Memospiel von Kleine Prints in Kisten räumen

Fotoquellen: 1 – 3) Markus Spiske, Eddie Kopp und Daiga Ellaby via unsplash.com 4) Eva Malawska

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